Kronberg kann mehr...

Kommunikation ist der Schlüssel.

Mir ist das Verhältnis zwischen unserer Verwaltung und den Kronberger Bürgern besonders wichtig. Nur offene und regelmäßige Kommunikation, der gegenseitige Austausch und das Zuhören ermöglichen ein wirkliches beidseitiges Verständnis und ein konstruktives Miteinander.

Ich werde als Bürgermeisterin alle 6 Wochen zu einem Bürger-Dialog einladen, um aktuell über die neuesten Entwicklungen und Projekte in unserer Stadt zu informieren und andererseits eine Reaktion und Rückmeldung aus der Öffentlichkeit zu erhalten. Dieses Forum ist auch die Möglichkeit, Fragen, Kritik oder Lob loszuwerden.

Kronberger Bürger wollen von der Verwaltung über städtische Pläne informiert werden. Ich stehe für frühzeitige und pro-aktive Informationen von Seiten der Stadt, ehe Entscheidungen getroffen werden. Nur so kann Unzufriedenheit vermieden werden. 

Ebenso wichtig ist es mir den kompetenten Mitarbeitern der Verwaltung zuzuhören. Sie haben große Erfahrung und viele Ideen, die ich unterstützen möchte. Mir sind - gerade in Phasen der Unsicherheit wie in der Corona-Zeit - Offenheit, Kommunikation und Transparenz besonders wichtig.


Der Bürger ist Kunde.

Die städtische Verwaltung ist Dienstleister für die Bürger, sie sind ihre Kunden. Im Mittelpunkt müssen deren Wünsche und Bedürfnisse stehen, nicht die Prozesse der Verwaltung. Für dieses Verständnis von Verwaltungsarbeit und die weitere kontinuierliche Verbesserung der Servicequalität setze ich mich ein.

 

Das Leben ist schon kompliziert genug. Da braucht man keinen Staat, der dem Bürger das Leben unnötig schwer macht.

In der konsequenten Digitalisierung liegen große Potentiale, um behördliche Abläufe durchaus anwenderfreundlich und effizienter zu gestalten. Das vereinfacht den Service und spart Kosten. So würden auch die meist am Limit arbeitenden  Mitarbeiter entlastet und der latente Fachkräftemangel im Rathaus abgemildert. 
 
 Bürger warten lange auf die Umsetzung von wichtigen Projekten und auf Baugenehmigungen.
 Beschlüsse aus dem Stadtparlament werden oft nur mit großen Verzögerungen umgesetzt. 
 Wenn aber der Berg an abzuarbeitenden Aufgaben in der Verwaltung zu groß ist, dann ist es umso wichtiger, als Team die Köpfe zusammenzustecken, klar zu priorisieren und zu entscheiden, ob zum Beispiel externe Unterstützung eingeholt werden muss.

Kinder sind Chefsache.

Eltern dürfen nicht bangen müssen, ob sie einen Kita-Platz finden. Mit der FDP habe ich bereits 2017 durchgesetzt, dass die Stadt neue Erzieher bei ihrere Ausbildung finanziell unterstützt. Dadurch werden die städtischen Kindergärten für Erzieher attraktiv und die Betreuungslücken können geschlossen werden. Weitere Initiativen, auch für die nicht-städtischen Kindergärten, werde ich auf den Weg bringen.

Ich mache mich stark für mehr gesicherte, hochwertige Kitaplätze. Kita-Öffnungszeiten müssen sich nach den Bedürfnissen berufstätiger Eltern richten. 

Aktuell werden vier Kitas gleichzeitig um- oder neugebaut. Das führt bei  Eltern zu erheblicher Unsicherheit. Ich setze mich für eine vorausschauende Planung ein.


Die Hortbetreuung ist bis jetzt zu kurz gekommen - die Wartelisten sind lang. Der geplante gesetzliche Anspruch auf einen Hortplatz für Grundschüler steht 2025 an. Der Bedarf ist gut vorhersehbar und wir müssen heute anfangen zu planen, um in fünf Jahren allen Kindern einen Platz anbieten zu können.


Kronberg kann mehr.

Mehr Wohnraum, bezahlbar.

Kronberg benötigt dringend mehr bezahlbaren Wohnraum
1-Zimmer-Wohnungen für € 350, 3-Zimmer für € 750 -  das sind Preise, die sich Normalverdiener leisten können. Dass das in den beiden neuen, von der Stadt durchgeführten Wohnbauvorhaben - am ehemaligen Sportplatz der SGO in der Altkönigstraße und neben dem Gleisfeld am Bahnhof - realisiert wird, dafür werde ich kämpfen.

Für eine funktionierende Stadt ist es wichtig, dass wir Fachkräfte, insbesondere im Gesundheits-, Erziehungs-, Sicherheits- und Rettungswesen, in den Handwerksbetrieben sowie in der öffentlichen Verwaltung gewinnen und halten.
Wenn sie erst wegziehen oder wegen unbezahlbarer Mieten in andere Städte abwandern, ist es zu spät. Sie sind es, die unsere Infrastruktur sicherstellen und entscheidend dazu beitragen, unsere Lebensqualität aufrecht zu erhalten.

Die Wartelisten für Sozialwohnungen sind erschreckend lang. Auch für diese Mitbürger muss sich der Bürgermeister einsetzen.
Daher setze ich mich für die Schaffung von bezahlbarem und sozialem Wohnraum in diesen städtischen Projekten ein, die sich gut in unser Stadtbild und die Infrastruktur integrieren lassen.

Mobilität für alle.

 Ich setze auf eine ideologiefreie Verkehrspolitik, die für alle Bürger das passende Mobilitätsangebot schafft. 

Effizientere Verkehrsführung, ein bedarfsorientiertes Busangebot und der Ausbau der Infrastruktur für Fahrräder entlasten die Bürger und die Umwelt. 

Um allen Bürgern eine optimale Anbindung zu bieten, setze ich mich für zusätzliche, individuelle Lösungen wie Sammeltaxis ein. Besonders die Seniorenheime benötigen dringend eine Möglichkeit, auch am Wochenende mobil zu sein. 

Mehr und bessere Fahrradwege zu den Schulen und Bahnhöfen (mit geeigneter Unterbringung für Fahrräder und E-Bikes) sind mir eine Herzensangelegenheit. 


Das Pendeln von und nach Frankfurt ist für Kronberger, die auf das Auto setzen, ein tägliches Lotteriespiel. Es ist heute schon abzusehen, dass sich die Verkehrssituation in naher Zukunft weiter verschlimmern dürfte. Gründe: Mit den anstehenden Bauprojekten in Kronberg werden bis zu 300 neue Wohnungen entstehen, d.h. über 400 Neubürger, manche davon mit Auto, werden in der Rushhour die Zahl der aktuellen Pendler vergrößern;  eine weitere Beeinträchtigung des Verkehrs wird mit der Verdoppelung des S-Bahntaktes an den Bahnschranken entstehen.
Niemandem aber sollte das Autofahren verwehrt werden. 

Mehr Klimaanpassung.

Das Klima ist im Wandel und mit ihm werden die Herausforderungen für uns künftig noch zunehmen. Seit zwei Jahren haben wir bereits trockene Sommer mit Wasserbeschränkungen, unser Wald ist stark in Mitleidenschaft gezogen und es ist zu erwarten, dass künftig Starkwetterereignisse häufiger vorkommen werden. 

Wir müssen prüfen, wo Oberflächenwässer in die Bäche statt ins Kanalsystem gelenkt werden können, ob die Standfestigkeit großer Bäume gegeben ist und mindestens öffentliche Gebäude auch bei Orkanwindstärken standhalten.
Bei Dürre würde ich versuchen, Bürger zu gewinnen,  die Patenschaften für frisch angelegte Grünflächen oder junge Bäume übernehmen könnten. Das entlastet die städtischen Gärtner, wenn es ums tägliche Gießen geht und hilft den Gewächsen beim Überleben in Trockenzeiten.

Während sich die Stadt um einzelne Maßnahmen zur CO2-Einsparung gekümmert hat, wurde bisher der Aspekt der Anpassung an die sich verändernden Rahmenbedingungen vernachlässigt. 
Ich bin weiterhin für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und CO2-Einsparen, die wirklich effizient wirken. 
 


Kronberg kann mehr.

Handwerk & Gewerbe - unser Rückgrat

Kronberg braucht auch in Zukunft eine starke wirtschaftliche Basis. Unternehmen, Handwerker, Einzelhandel und Gastronomen sichern unser Einkommen und die Steuereinnahmen zur Finanzierung von Infrastruktur, Sozialem und Kultur.
Unser Gewerbe und Handwerk möchte ich noch aktiver einbinden und unterstützen.
Kronberg ist ein attraktiver Standort für Unternehmen und Angestellte, und soll so auch in Zukunft bleiben.
Dafür ist es wichtig, Unternehmen von morgen für uns zu gewinnen. Dies erfordert die effizientere Nutzung bestehender -  und auch die Schaffung neuer Gewerbeflächen.
Die Corona-Erfahrung veranlasst Unternehmen, Büroflächen in den Zentren abzubauen und durch Home-Office zu kompensieren. Kronberg ist hierfür ideal gelegen, darf aber nicht den Anschluss verpassen bei Glasfasernetzen und 5G Mobilfunk.
Mein Wunsch ist, Kronberg stärker als Standort für Tagungen und Kulturtourismus zu etablieren. Das hilft auch der Gastronomie und dem Einzelhandel.

Neue Gewerbegebiete sind schon lange ein Kernthema. Hier setze ich mich dafür ein, dass Gespräche mit den Nachbarkommunen geführt werden, um neue Ideen zu entwickeln.


Kultur und Vereine

Wir können stolz sein auf das breite kulturelle Angebot unserer Stadt.

Unsere Museen, unsere Burg, die Kronberg Academy, die Kunstschule, der Kronberger Kulturkreis und viele andere Vereine leben vom Ehrenamt. Dieses Engagement ist das Herz unserer Kulturstadt und muss gefördert werden, wo es geht.


Vereine machen unser gesellschaftliches, soziales und kulturelles Leben aus. Viele Vereine, von Sport bis Kunst, leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Bildung und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vereine brauchen vorausschauende finanzielle Unterstützung und die Stadt als verlässlichen Partner.

Wenn wir über die Vereine reden, sollten wir die zwei Freiwilligen Feuerwehren in Kronberg und Oberhöchstadt nicht unerwähnt lassen. Hier setzen sich Menschen für andere Menschen ein. Das verdient höchste Anerkennung und ich sage ihnen meine volle Unterstützung zu, wenn ich ins Rathaus gewählt werde.


Nachwuchsförderung in unseren Vereinen ist mir sehr wichtig: Ob Burgverein, Feuerwehr, Altstadtkreis, Kappenclub oder der Obst- und Gartenbauverein (um nur einige der über 100 Vereine zu nennen) – Tradition und Wissen muss weitergegeben und gesichert werden für die kommenden Generationen.
Eine lebendige Stadt, die Geschichte zum Anfassen bietet und dazu noch ein breites kulturelles Angebot, ist für uns alle ein Gewinn. Wir haben vieles, was bereits sehr gut funktioniert – das muss aber auch für die Zukunft gesichert, neue Impulse gesetzt werden (z.B. Wechselausstellungen im Museum der Stadtgeschichte) und neue Ideen diskutiert werden (z.B. über einen einfacheren Zugang zur Burg).

Mehr Sicherheit.

Wir hören immer wieder, dass es in Kronberg im Vergleich zu anderen Städten sehr sicher ist. Das empfinden viele Kronberger zur Zeit ganz anders.
Es treffen sich regelmäßig verschiedene Gruppen von Jugendlichen an neuralgischen Punkten wie dem Berliner Platz, dem Viktoriapark und am Bahnhof.
Die Stadt hat in den letzten Wochen die polizeiliche Präsenz und den Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten erhöht. Für dieses Jahr gibt es Geld im Haushalt, um die Einsatz-Intensität der privaten Sicherheitsdienste zu erhöhen.
Das ist sinnvoll und sicherlich eine erfolgsversprechendere Methode, als Platzverweise auszusprechen - damit würde das Problem nur verlagert. 
Aber abwinken und klein reden geht eben auch nicht.
Ich setze mich dafür ein, dass genau hingeschaut wird, wer warum in Kronberg "randaliert".  Eine zeitlich begrenzte, gezielte und wirkungsvolle Offensive kann hier greifen und wieder für Ruhe sorgen.